Dienstag, 2. Februar 2010

Bankhofer präsentiert im TV die Initiative „Gesund in Wien“

Für gewöhnlich meldet sich Bankhofer mit seinem erfolgreichen Fernseh-Magazin „Einfach Bankhofer“ bei Austria 9 aus einem Gesundheitszentrum, Kur- oder Wellness-Hotel. Am 6. Februar tritt er im historischen Ambiente des Festsaales im Wiener Rathaus auf.
Und das hat seinen besonderen Grund: Bankhofer präsentiert die bisher größte Aktion fürs Gesundbleiben der Bevölkerung, die jemals in einer Großstadt durchgeführt worden ist.
Das Motto: „Gesund in Wien“ mit der Einladung „Machen Sie den ersten Schritt“. Bei dieser spektakulären Aktion handelt es sich um eine Initiative der Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Mag. Sonja Wehsely.
In einem Gespräch mit Bankhofer weist die Stadträtin auf die Schwerpunkte der Aktion hin. Die Wienerinnen und Wiener sollen motiviert werden, aktiv zu werden, damit sie möglichst lange gesund bleiben und erst gar nicht krank werden.
Dazu gehört die Aufforderung, mehr Obst und Gemüse in den Speiseplan einzubauen, und zwar vorwiegend heimisches Gemüse aus der Region.
Die Menschen sollen mehr Wasser trinken, was für den Kreislauf, den Stoffwechsel und die geistige Fitness so wichtig ist.
Und schließlich sollen alle Altersgruppen angeregt werden, mehr Bewegung zu machen.

Alles dazu und was Sie in der neuen Folge von „Einfach Bankhofer“ auf Austria 9 TV noch erwartet lesen Sie HIER

Bankhofer bringt den Wirtschaftsminister in Bewegung

Bei der GalaNacht des Direktvertriebs der Wirtschaftskammer in Leonding-Linz begrüßte Minister Dr. Reinhold Mitterlehner auch Prof. Bankhofer. Der ein Referat über „Gesundheit im Betrieb“ hielt und dann den Galasaal in eine Turnhalle verwandelte. Alle machten begeistert mit und auch der Minister bewegte sich lachend...

Die Bildgalerie dazu HIER

Natürliche Säfte fürs Immunsystem



Wer es bis jetzt geschafft hat, gesund und vor allem ohne Erkältung durch die Wintersaison zu kommen, der sollte jetzt besonders darauf achten, dass er auch in den letzten kalten Wochen ohne Infekt bleibt. Dazu muss man wissen, dass ein Teil unserer Abwehrzellen – vor allem die Killerzellen – ständig mit Vitamin C versorgt werden müssen, damit sie voll aktiv gegen Viren und Bakterien vorgehen. Es gibt viele wertvolle Quellen für Vitamin C in unserer täglichen Nahrung. Von besonderem Reiz sind zweifelsohne einige Säfte aus dem Reformhaus.

Einen besonderen Stellenwert hat da zweifelsohne seit vielen Jahren der Vollfrucht-Sanddornsaft. Man muss sich das vorstellen: Sanddorn-Beeren haben 10 Mal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Man nennt sie daher auch die „Zitronen des Nordens“. Mit 100 Gramm  Sanddorn-Früchten tanken wir 900 Milligramm Vitamin C. Doch mit Sanddorn nehmen wir noch viele andere Wirkstoffe auf: fruchteigene Ballaststoffe für eine bessere Verdauung, Carotinoide, das Provitamin A Beta-Carotin, Vitamin E,  und den Bioaktivstoff Lycopin. Damit stärkt Sanddorn das Immunsystem, schützt  vor  aggressiven Umweltschadstoffen, den sogenannten freien Radikalen. Erst kürzlich hat  man entdeckt, dass Sanddorn auch Vitamin B 12 liefert, ein Energie-Vitamin, das sonst überwiegend nur im Fleisch und Sauerkraut enthalten ist. Eine wichtige Erkenntnis für Vegetarier.

Bitte lesen Sie HIER weiter alles über Sanddorn- und Acai-Saft für Ihre Gesundheit!

Sonntag, 31. Jänner 2010

Kronen auf Knopfdruck

Neue Techniken zur Herstellung von Zahnersatz entlasten die Patienten, können aber hochwertige Implantate und Prothesen noch teurer machen. Ist die Behandlung im Ausland eine Alternative?

Vier von fünf Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Angst vor Schmerz, Spritzen und der Hilflosigkeit auf dem Behandlungsstuhl. Die digitale Revolution – sowohl bei der Behandlung wie auch bei der Herstellung von Zahnersatz, Brücken und Implantaten – hat in den letzten Jahren jedoch dazu beigetragen, dem Zahnarztbesuch einiges von seinem Schrecken zu nehmen. Deutsche Unternehmen und Dentallabors sind bei der Entwicklung neuer Techniken und ihrer Anwendung führend in der Welt.  

Neue Erfindungen rund um Zähne und Zahnersatz machen für den Patienten und Zahnärzte vieles einfacher, vor allem bei der Anfertigung von Zahnersatz. Die digitale Abformung des vorhandenen Zahnbestands bis zur passgenauen Erstellung von Kronen oder Brücken mit Hilfe des CAD-Systems setzt sich deshalb auch immer mehr durch.

Dafür werden Oral-Scanner eingesetzt, die zum Teil mit Hilfe von Laser den oft unangenehmen Biss in die Abdruckmasse ersparen. Technisch bereits machbar: Die Daten der digitalisierten Abdrücke werden elektronisch an das Dentallabor übermittelt und dort fertigt der Computer millimetergenau den Zahnersatz. Die Krone auf Knopfdruck ist so bereits möglich. Füllungen auch im Sichtbereich sind heute dank neuartigem Material, das den Lichtbrechungsindex des natürlichen Zahnschmelzes aufweist, kaum noch zu erkennen. Neue Materialen zur Fixierung der Füllungen reduzieren das Allergierisiko. Bei der Akutbehandlung sorgen zum Beispiel Ozon-Therapien für eine besonders wirkungsvolle Desinfektion des Wurzelkanals.

Und trotz hoher Kosten: Die Implantologie boomt weiter. Lässt sich ein Zahn nicht mehr halten, entscheiden sich immer mehr Patienten lieber für ein Implantat statt für die klassische Brücke. In der Praxis kann ein mit modernster Technik und hoch aufwendigen Materialen in einem deutschen Dentalstudio gefertigtes Implantat durchaus 1.500 und bis zu 4.000 Euro kosten. In Polen, so die Stiftung Warentest, liegen die Preise dagegen bei nur 800 bis 1.700 Euro. Kein Wunder, dass Zahnärzte zunehmend preiswerten Zahnersatz aus dem Ausland importieren oder die Versicherten gleich selbst zur Behandlung ins Ausland fahren.

Kronen und Brücken zum Schnäppchenpreis – das hat aber durchaus seine Tücken. Etwa zehn Prozent aller von deutschen Zahnärzten eingesetzten Kronen, Brücken oder Prothesen, so wird geschätzt, stammt mittlerweile aus dem Ausland. Aber nur einer von 100 Patienten entscheidet sich für eine Behandlung jenseits der Landesgrenzen. Die Stiftung Warentest hat die Leistungen verschiedener Zahnärzte in Deutschland und Polen verglichen. Das Resultat: Die Behandlung im Ausland ist nicht automatisch billiger. Manches Schnäppchen entpuppt sich später als Flop – weil die die Qualität nicht stimmt – und weil im Falle einer Reklamation der Aufwand für Reise und Aufenthalt die Gesamtkosten des Zahnersatzes ganz erheblich nach oben treiben können. Hinzu kommt das Risiko, in einem fremden Land Schadenersatz oder Nachbesserungen durchzusetzen oder einzuklagen. Auch wurde bei den Patienten zu wenig für den Erhalt der Zahnsubstanz getan. Stattdessen wurden zu viele Kronen eingesetzt, so die Tester. Auch die Arbeit war oft ungenau.

Grundsätzlich raten die Experten: Bei aufwendigen Behandlungen lohnt sich ein Preisvergleich, egal ob die Behandlung in Deutschland oder im Ausland erfolgt. Auch deutsche Zahnärzte verlangen für identische Leistungen oft völlig unterschiedliche Preise.

Winterzeit ist Schimmelzeit

Er sieht nicht nur unschön aus, er ist auch gefährlich: der Schimmelpilz. Besonders im Winter tragen falsches Lüftungsverhalten und übertriebenes Energiesparen dazu bei, dass sich der Schimmel vermehrt.

Gerade im Winter sprießt er in Millionen von Wohnungen: Der Schimmelpilz. Schuld daran sind häufig bauliche Mängel. Teilweise sind aber auch die Bewohner mit schuld, wenn sich die Schimmelpilze verbreiten. „Gerade dort, wo die Außenwände schlecht isoliert sind und im Winter besonders stark auskühlen, besteht Gefahr“, sagt Dr. Julia Hurraß, Leiterin der Wohnmedizin am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg.

„Die Luftfeuchtigkeit kondensiert und die Schimmelpilze können sich massenhaft vermehren.“ Oft bilden sich dann hässliche dunkle Flecken oder gar Flächen. Aber es gibt auch viele Fälle von verdecktem „unsichtbarem“ Schimmelpilzwachstum. Bemerkbar machen sich die Pilze häufig durch einen muffigen Geruch. Schimmelpilze sind aber nicht nur hässlich oder stören den Geruchsinn: Schimmel gefährdet die Gesundheit.

„Manche Pilzarten sind potente Auslöser von Allergien.“, warnt Dr. Hurraß. Nach neueren Erkenntnissen muss bei Wohnverhältnissen mit Feuchte- und Schimmelproblematik neben der Verstärkung von Asthmasymptomen auch mit einer erhöhten Infektanfälligkeit gerechnet werden. Gerade im Winter tragen falsches Wohnverhalten und übertriebenes Energiesparen dazu bei, dass sich der Schimmel vermehrt. Viele Menschen drosseln tagsüber die Heizung, um Energie zu sparen, abends werden die Zimmer dann wieder hochgeheizt. Gelüftet wird auch eher selten, man will die Wärme schließlich nicht gleich wieder loswerden. Doch genau das ist falsch.

„Durch Atmung, Schwitzen, Kochen und Duschen befindet sich in der Wohnungsluft viel Feuchtigkeit“, erklärt Dr. Julia Hurraß. „Kühlt sich der Raum dann ab, so schlägt sich die Feuchtigkeit auf die kalten Wände nieder. Wird dann auch noch zu wenig gelüftet, ist die Schimmelbildung fast vorprogrammiert.“ Die Expertin rät, die Temperatur in allen Räumen möglichst konstant zwischen 19 und maximal 21 Grad zu halten. Fast noch wichtiger ist regelmäßiges und richtiges Lüften. Gerade die trockene Winterluft kann besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen und herausbefördern.

„Am effektivsten ist es, mehrmals täglich in allen Räumen die Fenster weit zu öffnen und für fünf Minuten stoßzulüften.“ Danach müssen die Fenster wieder vollständig geschlossen werden. Die Kaltluft wärmt sich an den warm gebliebenen Oberflächen rasch wieder auf und unterm Strich geht dabei nur wenig Energie verloren. Doch was tun, wenn sich Schimmel gebildet hat? Kleinere Schimmelstellen, beispielsweise auf Fliesenfugen, kann man selbst behandeln, etwa durch Abbürsten mit 70-prozentigem Alkohol (Spiritus, Achtung brennbar!). Das tötet aber den Pilz nur kurzfristig und beseitigt nicht schon tief eingedrungene Verfärbungen, auch die Sporen überleben. Ist der Schimmelbefall größer, sollten die erforderlichen Maßnahmen nur einem Fachmann anvertraut werden.

Das Wichtigste ist aber, die Ursachen für die Schimmelbildung abzustellen, ansonsten wird man den ungebetenen Gast auch mit rabiaten Mitteln nicht wieder los. Im Badezimmer kann man beispielsweise nasse Fliesen oder Duschkabine mit einem Gummiwischer rasch trockenwischen und dem Schimmel damit sicher zuvorkommen.

Kontakt: Die Abteilung Wohnmedizin des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene bietet auch Privatpersonen wohnmedizinische Beratungen und Messungen an.
Erstkontakt unter: +49 (0)761/ 270 8329

Zu viel Fernsehen kann tödlich sein

Wer sich täglich vor dem Fernseher entspannt sollte aufpassen: Wer viel in die Röhre starrt, stirbt auch früher. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Es gibt doch nichts Entspannenderes, als sich nach einem arbeitsreichen Tag vor dem Fernseher auszuruhen, sollte man meinen. Doch weit gefehlt. Jede tägliche Stunde mehr von dem Fernseher steigert das Risiko an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben.

Das ist jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Studie australischer Forscher, die im Fachmagazin Circulation veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler hatten 8.800 Männer und Frauen untersucht und nach ihren Lebensgewohnheiten und Fernsehkonsum befragt. Nach über sechs Jahren Beobachtung kommen die sie zu einem eindeutigen Ergebnis: Jede täglich vor dem TV-Gerät verbrachte Stunde steigerte die generelle Sterblichkeit um elf Prozent.

Die Gefahr, an einer Herzkreislauf-Erkrankung zu sterben, stieg sogar um 18 Prozent. Vergleicht man diejenigen, die weniger als zwei Stunden täglich in die Röhre schauten, mit den Teilnehmern, mit mehr als vier Stunden Fernsehzeit, stieg die allgemeine Sterblichkeit um fast die Hälfte, das Risiko einer tödlichen Herzkreislauf-Erkrankung gar um 80 Prozent.

Diese Ergebnisse blieben auch bestehen, wenn andere Einflussfaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen und Übergewicht berücksichtigt wurden. „Auch für gesunde, schlanke Menschen ist körperliche Aktivität sehr wichtig, denn auch bei Ihnen können Blutfettwerte, Blutzucker etc. erhöht sein und sind damit Risikofaktoren die es gilt auch bei diesen Menschen zu optimieren - das geht lebenslang betrachtet am besten möglichst weit weg vom Fernsehsofa“, sagt Professor Dr. Dr. Manfred Zehender, Leitender Oberarzt der Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg.

„Natürlich ist das Sitzen vor dem Computer am Arbeitsplatz ebenso schädlich wie das Sitzen vor dem Fernseher, aber gerade deshalb brauchen wir den Ausgleich in einer angemessenen körperlichen Aktivität in der Freizeit“. Der Kardiologe rät deshalb den täglichen Wechsel vom Schreibtischstuhl, auf den Autositz und dann in den Fernsehsessel zu durchbrechen. „Regelmäßiges Bewegen ist neben einer ausgewogenen Ernährung für uns Alle, die das Jagen und den Überlebenskampf unserer Steinzeitvorfahren zugunsten unserer ‚modernen’ Lebensweise aufgeben haben, der wahrscheinlich wichtigste Faktor im Kampf gegen Herzkreislauf-Erkrankungen.“

Können Tabletten die Sonne ersetzen?

Soll man im Winter Vitamin-D Tabletten zu sich nehmen?

Antwort von Prof. Dr. Dr. Karin Michels, Leiterin der Tumorepidemiologie des Universitätsklinikums Freiburg


„Unbedingt. Wenn ein Vitamin als Supplement, dann Vitamin D. In unseren Breitegraden ist der Körper für mindestens sechs Monate wenig Sonnenstrahlen ausgesetzt, so dass wir auch wenig des lebenswichtigen Vitamin D aufbauen können.

Aus der Nahrung bekommen wir diesen Nährstoff kaum. Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine überhaupt und spielt eine wesentliche Rolle in der Prävention von Herzkreislauferkrankungen, Krebs und vieler anderer Erkrankungen. Eine Einnahme von 1000 IU in Herbst, Winter, und Frühjahr sind anzuraten.“